Über mich


mein drittes Lebensjahr

Jan 3 Tage alt

Mit ca. 2 Jahren begrüßte ich meine Eltern eines Morgens im Sitzen aus meinem Bett. Man, die Augen hättet Ihr sehen sollen. Irgendwie musste ich es geschafft haben, durch Hin- und Herschaukeln soviel Schwung zuholen, dass ich sitzen konnte. Ich war sehr stolz auf mich und wollte fortan keine Hilfe mehr beim Hinsetzen.
Nun offenbarten sich mir ganz neue Möglichkeiten. Bei einer Orthopädenvorstellung kam dann zu Tage, dass ich durch die nicht altersgerechte Benutzung meiner Füße eine Achillessehnenverkürzung bekommen hatte. Im Zusammenhang mit den Knick - und Senkfüßen bekam ich nun dynamische Fußorthesen - so genannte Nancy Hiltons. Na, ich sag Euch: ob Sommer oder Winter in den Dingern hatte ich immer nasse Strümpfe. Zur Nacht wurden mir noch Unterschenkellagerungsschalen verordnet. Aber schließlich wollten die Ärzte ja die OP umgehen.
Nun hatten meine Eltern den Tipp bekommen, dass Hippotherapie (Reittherapie) gut sein soll für den Muskelaufbau und vor allem fürs Gleichgewicht. Also fuhren sie mit mir 30 km zur nächsten Hippotherapie. Mittlerweile war ich 2 ½ Jahre alt. Sie scheuten aber wirklich keine Mühe, Zeit und Kosten um mich optimal zu fördern. Die Hippotherapie müssen wir nämlich allein bezahlen, da sie nicht zum Konzept der gesetzlichen Krankenkassen gehört. Die Kosten steigen kontinuierlich wie überall. Anfangs hing ich wie ein Häufchen Elend in den Armen der Therapeutin, mittlerweile kann ich allein auf dem Pferd sitzen und teilweise sogar freihändig.

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