Über mich


Im Jahr 2011

So liebe Leute,

es ist nun ein halbes Jahr seit meiner 2. Delphintherapie vergangen und Ihr wartet sicher schon etwas auf Neuigkeiten.

Tja ich glaube meine Eltern sind ziemlich stolz darauf, dass man mich mittlerweile wieder allein auf der Toilette sitzen lassen kann. Sie sind ja jedes Mal fast ausgeflippt wenn der Reiz meiner Hand schneller war, als sie reagieren konnten. Obwohl sie mich selbst auf der Toilette überwachten. Irgendwie hat diese braune weiche Masse Ihren Reiz verloren und nimmt in der Windeln ja auch nur Platz weg. Und geschmeckt hat's ja auch nicht wirklich. Auch aus der Schule kam dann die Rückmeldung, dass sich dieses Thema erledigt hatte. Leider sind beim Pullern noch keinerlei Fortschritte zu verzeichnen. Das geht meistens daneben und meinen Talker benutze ich auch fast nie.

Einen weiteren Riesenfortschritt habe ich beim selbständigen Essen  erreicht. Mit einer Tellerranderhöhung bin ich nun in der Lage alleine den Löffel oder die Gabel zu befüllen und zwar genau das, was ich haben will. Wenn ich also Fleisch will, dann interessiert mich doch der ganze Gemüse- oder Kartoffelkram nebenbei nicht. Dann hole ich mir auch das Fleisch. Trinken mit Tassen und Gläsern klappt auch viel besser. Es geht kaum noch etwas daneben durch verkippen beim Abstellen. (Es sei denn ich will das so). Meine Selbständigkeit hat sich zum Nachteil meiner Eltern auch positiv verbessert. Die sind richtige Spielverderber, haben die doch einfach die Küchenschränke verriegelt mit Kindersicherungen. Nun komme ich nicht mehr an die Vasen und Teller.

Sehr zum Leidwesen meiner Eltern nehme ich weiterhin alles in den Mund und bin dabei auch ziemlich flink. Mir wurde sogar schon Sand zum Frühstück serviert. Aber die müssen doch denken ich bin blöd. Sand und alles was auf der Erde liegt, ist für mich was für zwischendurch und kein Nahrungsmittel. 

Apropos meinen Eltern sind neue Kampfeskräfte gewachsen, jetzt haben die auch noch die Krankenkasse verklagt und das auf Anraten eines Mitarbeiters.  Es geht um ein Therapietandem mit dem es uns möglich wäre, auch mal Familienausflüge per Fahrrad zu unternehmen. Aber die Krankenkasse ist der Meinung, mir ist es damit nicht möglich allein am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ein Dreifahrrad würde die Krankenkasse sofort bezahlen. Wo da der Unterschied liegt, weiß wohl nur die Kasse selbst, da ich nie in der Lage sein werde allein am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Wir werden mal abwarten, wie das Thema ausgeht und vor allem wann.

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